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Autor Thema: Costa-Rica: Teil 3  (Gelesen 5120 mal)
Kurt
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« Antworten #10 am: Oktober 16, 2006, 21:33:33 »

Hallo zusammen,

@ hannes
das sehe ich auch so. Die vermeintlich ungünstigen Zeiten (in allen Reiseländern) sind meistens die schönsten.

Kaum Tourismus, kleine Preise und ein angenehmes Reisen ohne Unterkunftsprobleme.

Freundliche Gastgeber (da ohne Touri-Stress) und das Erleben der Bevölkerung, wie sie wirklich ist, sind die Referenz für die ungünstigen Jahreszeiten...... zustimm
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Viele Reisegrüsse sendet

Kurt
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« Antworten #11 am: Oktober 18, 2006, 10:24:18 »

@Hannes
Zitat
Wenn ich Deine Antworten richtig interpretiere, dann verfügt Costa Rica wohl über eine recht gute touristische Infrastruktur (weitgehend asphaltierte Straßen ?) und es ist kein Problem ein Auto zu mieten und seine Ziele zu finden und anzusteuern.
Was ja nicht für alle tropischen Reiseziele so gilt.
Wenn es jedenfalls so ist, so ist es dann auch aufgrund der doch nicht allzugroßen Fläche ein sehr interessantes Individualreiseziel für mich.

Ja, die Infrastruktur in Costa Rica ist hervorragend. Die meisten Strassen sind asphaltiert (und mit Schlagloechern uebersaet  icon_wink) und die anderen sind dafuer ueble Stein- und Geroellpisten.
Mietwagen zu bekommen ist dort ueberhaupt kein Problem, ich wuerde aber empfehlen dies von Deutschland aus zu tun. Man kann dann zwar nicht mehr grossartig ueber die Preise verhandeln, hat aber die Moeglichkeit bessere Vollkaskoversicherungen abzuschliessen. Schliesst man die Vollkasko in Costa Rica ab, so hat man in den meisten Faellen immer noch eine Beteiligung von 20% im Schadensfall am Bein. Dies steht natuerlich klein gedruckt im Vertrag und man wird evtl. noch nicht einmal darauf hingewiesen!

Gerade die ueberschaubare Landesgroesse (gerade mal so gross wie Niedersachsen) hat uns dazu veranlasst mal ausnahmsweise nicht mit oeffentlichen Verkehrsmitteln zu reisen sondern auf den Mietwagen umzusteigen. Gerade diese Flexibilitaet ist in Costa Rica unbezahlbar.

Auf Grund von den extrem sparsam verteilten Hinweisschildern wird das Finden von Zielen manchmal zu einem Geduldsspiel, aber zur Not fragt man halt an jeder Abbiegung erneut bei irgendeinem Einheimischen nach  icon_wink

Was das einfache Auffinden von Tieren angeht, so war ich selber ziemlich ueberrascht. Dies liegt jedoch an der Struktur der vielen kleinen Nationalparks (Ausnahme Corcovado + Amistad). Bei den meisten NP sind naemlich die Waelder in der Umgebeung abgeholzt und deswegen haben viele Tiere keine Moeglichkeit mehr in andere Gebiete abzuwandern. Die Populationen wachsen jedoch weiter an und dadurch hat man ein relativ hohes Tiervorkommen auf kleinen Gebieten, was die Beobachtung natuerlich wesentlich einfacher macht.
In anderen Laendern sind die geschuetzten Gebiete wesentlich groesser und man muss sich viel tiefer in die Waelder begeben, um Tiere beobachten zu koennen.

LG aus Bangkok
Jens
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Wer rastet der rostet und es gibt einfach zu viel Schönes auf unserer Erde zu entdecken!
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